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Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 17:43
von Lotte
... War zwar im Januar 07 oder so aber trotzdem hänge ich in erinnerungen- es war soo anstrengend aber einfach nur toll...
Zeige euch dann mal die Bildchen- wenn das ok ist.
Wenn ihr meint das es lieber inne andere "Abteilung" soll einfach verschieben ja?
Bin einfach auf die Idee gekommen als ich trakifees muhkühe und so gesehen habe...
Mache mich gleich ans hochladen.
Hier erstmal nen Teil aus meinen Bericht wos über den Hof geht.
Hoffe das is in ordnung wenn ich ausschnitte aus meinem Bericht reinstelle =)
(hab ne 1+ auf den Bericht bekommen!)

2. Der Betrieb
Der Reiterhof Ullrich liegt zwischen Kassel-Wolfsanger und Fuldatal- Ihringshausen. Die Anlage besteht aus vielen Weiden, einer eingezäunten Geländestrecke, einem Springplatz, einem Reitplatz (20x40m), zwei Reithallen (20x40m und 14x28m), einem überdachten Longierzirkel und diverse Stallungen. Auch gibt es ein Wohnhaus, in dem auch Gäste übernachten können und einen beheizten Gemeinschaftsraum (Reiterstübchen).
Der Betrieb hat unterschiedliche Schwerpunkte: Die Ausbildung und der Verkauf von Pferden, der Reitschulbetrieb, die Reiterferien, die sie anbieten und die Vermietung von Boxen an Privatpferdehalter (Einstaller). Etwa 70 Pferde leben auf dem Hof. Vom Shetlandpony bis zum Hessen oder Hannoveraner. Außer ihnen gibt es noch Esel, Hunde, Gänse, Enten, Hühner, Tauben und Kanarienvögel. Fünf feste Mitarbeiter kümmern sich um die vielen Tiere und die Anlage.


So ich sag euch nochmal schnell was es in meinem Bericht noch so gibt- könnt ja sagen wenn euch was besonders interessiert! Also es gibt:
1. Erwartungen an das Praktikum
2. Der Betrieb
3. Meine Tätigkeiten
4. Beobachtungsschwerpunkt: Reitunterricht im Reitverein Kassel- Wolfsanger
5. Tagebucheintrag: „Ein Tag meines Praktikums“
6. Der Ausbildungsberuf „Pferdewirt“
7. Meine Beurteilung des Praktikums

Und Quellenangaben, Anhang sowie Inhaltsverzeichnis und Deckblatt interessieren euch ned ;-) Die Bilder die da vorkommen zeige ich euch auch so!

Glg

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 17:43
von Anzeige

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:23
von trakehnerfee
Also ich würde mich ja für 3 ... 4 ... 5 und 7 interessieren ... na was hättest du denn für einen Vorschlag wo wir solche Sachen reintun könnten? Sollte ich vielleicht einen Bereich machen "Berufsleben mit Tieren gestalten" oder sowas? Das ist ja ein voll schöner Betrieb ... ich glaube die kleinere Halle st eher eine Deckhalle oder? In Sarnow war auch eine Halle mit den Maßen und die war eine ehemalige Bewegungs- und Deckhalle ... freue mich auf mehr big_grins

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:28
von Lotte
Kannste machen! Is bestimmt interessant sone "Area" Da kann man ja vll alles mögliche was berufe angeht reinschreiben... Vll Tierberufe und dann unterthemen was man macht/gemacht hat oder so und über alle was... kA

In der kleinen Halle war Wichtelstunde und longenunterricht meistens. Ansonsten die ganz kleinen Schulponys konnt ich da laufenlassen weil in der Großen Halle meist die Verkaufspferde geritten wurden usw.
So was wolltest du nochma? 3, 4, 5 und 7?
Dann fangen wir mal mit 3 an

(achso Bilder sind am laaaden sind viiiele hoffe das stört dann nich hihi...


3. Meine Tätigkeiten
Morgens um 8.00 Uhr und spätnachmittags gegen 17.00 muss Hafer und Heu gefüttert werden. Die Futterrationen werden entsprechend dem Alter und den Leistungsanforderungen an das jeweilige Pferd bemessen.
Im Regelfall haben fast alle Pferde eine funktionierende Tränke in ihrer Box, (s. Anhang S.VΠ ) nur in einem Stall sind diese nicht funktionstüchtig. Da die Temperaturen zeitweise unter 0°C lagen, waren fast alle Tränken eingefroren und wir haben mit Eimern und Schubkarren aus dem Pensionsstall, in dem es noch Wasser gab, die anderen getränkt. Dies musste mindestens 3 mal am Tag geschehen.
Wenn die kleine Reithalle frei war ließ ich die Schulpferde laufen. Morgens bekam ich schon von einer Mitarbeiterin an die Tafel geschrieben, welches Pferd laufen musste.
Wenn die Liste abgearbeitet war, gab es häufig Verkaufspferde zu putzen, zu reiten oder longieren.
Außerdem achtete ich immer darauf, liegen gebliebene Peitschen und Longen an den Plätzen einzusammeln und Halfter und Stricke zu sortieren, von denen jedes Schulpferd ein gekennzeichnetes hat.
Vor dem Mittagessen wurde dann noch der Hof gefegt.
Einmal bekam der Reiterhof einen alten Sattel und eine Decke geschenkt, die total verschimmelt und verdreckt waren. Nun sollte ich den Sattel mit Lederseife putzen und die Decke enthaaren. Dies war eine sehr langwierige und unangenehme Aufgabe, die jedoch erfolgreich war.
Nachmittags kamen die Reitschüler, denen ich behilflich war beim Satteln, Trensen und Putzen der Pferde.

Glg

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:33
von trakehnerfee
cool ... schade ich habe meine Praktikumsunterlagen von damals in Sarnow nicht mehr ... liest sich voll gut :) ... Bitte nicht tausend Bilder in einen Beitrag dann tun ... dann teil sie auf mehrere Beiträge auf ... please ;) ... Ok werd ich mal machen die Rubrik

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:35
von Lotte
jop werd ich machen!
Werds au gliedern sogut es geht!
Sag mir wenn du das nächste lesen möchtest!

(finde im nachhinein dasses "kindisch" geschrieben is aber ich weiß noch wie meine mama (sie is deutschlehrerin) gemeckert hat das die leute die keine ahnung von pferden usw haben das sonst nich verstehen die texte xD)

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:39
von trakehnerfee
Tu dir keinen Zwang an ... mach ruhig weiter ;)

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:43
von Lotte
4. Beobachtungsschwerpunkt:
Reitunterricht im Reitverein Kassel- Wolfsanger

Der Reitverein Kassel-Wolfsanger hat ca. 22 Schulpferde und 3 Reitlehrerinnen. Fast 200 Schüler aus Kassel und Umgebung nehmen hier Unterricht. Es gibt mehrere „Wichtelgruppen“, in denen sehr kleine Kinder am Führzügel reiten (60 Minuten) für den frühen Einstieg in den Reitsport und für die älteren Einzel-Longenstunden, welche 30 Minuten dauern, bis man soweit ist in einer Gruppe selbständig zu reiten. In den Gruppen der Älteren, die schon sicher reiten können, wird stundenweise gewechselt zwischen Spring- und Dressurreiten, damit es nie langweilig wird. Im Sommer werden auch oft Ausritte unternommen. Jedoch können nicht nur Kinder und Jugendliche hier reiten und reiten lernen, sondern auch Erwachsene. Wie auch bei den Kindern wird angefangen an der Longe und der richtige Umgang mit dem Pferd wird auch vermittelt.
Da es in Kassel und Umgebung nur sehr wenige Reiterhöfe mit Schulpferdebetrieb gibt, ist der Reitverein Kassel-Wolfsanger sehr gefragt. Täglich kommen neue Anmeldungen für den Unterricht. Der nette Umgang miteinander und die vielen verschiedenen Pferde locken viele Menschen an.

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:52
von trakehnerfee
Das hört sich echt traumhaft an und Kundschaft gibts auch mehr als genug ...

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 18:56
von Lotte
oh ja wenn man mal rechnet... gibts im groooßen kreis um kassel so 2-3 betriebe die unterricht auf schulpferden anbieten...

Soo weiter gehts ;-)

5. Tagebucheintrag:
„Ein Tag meines Praktikums“

Nach einer langen Fahrtzeit mit Zug und Straßenbahn war ich endlich an der Endhaltestelle Ihringshäuser Straße angekommen. So, nun aussteigen und los in die Kälte. Vorbei an den letzten Hochhäusern, dem Nordfriedhof und dem Kleingartenverein „Schöne Aussicht“ war ich an den Weiden angelangt um die auch die Geländestrecke herum geht. Ich ging auf die Geländestrecke und lief Richtung Hof. Als erstes im Reiterstübchen vorbeigehen und den Rucksack ablegen. Schnell war dies erledigt, da ging ich auch schon los um eine der Reitlehrerinnen zu suchen. Im Ponylaufstall begegnete ich dann Michi, die mich mit einem „Guten Morgen“ begrüßte und mir dann erzählte, dass die Tränken alle eingefroren seien und wir alle Pferde von Hand tränken müssen mit Eimern. Also auf geht’s. In einem Stall gab es wohl noch Wasser und dort mussten wir alle Wasser holen. Nach über einer Stunde Pferde Tränken sollte ich die Ponys laufen lassen. Bei der Kälte buckelten sie viel und als sie ruhiger wurden, brachte ich sie zurück in den Stall. Alle brauchten jetzt ihre Decken und weiter ging es damit, Verkaufspferde zu putzen. Als erstes den großen Zorro, der zwar sehr riesig ist aber total lieb. Also recken und strecken bei seinen höchsten Stellen auf dem Rücken an denen er ca. 1,75m groß ist. Als er schön sauber war kam Frau Ullrich und gab mir Mähnenspray, ich solle Mähne und Schweif damit einsprühen und dann kämmen und danach auch noch die Hufe einfetten, da am Wochenende Interessenten für ihn kommen wollen. Nachdem dies alles getan war sollte ich gleich weitermachen mit dem Porzellan-Schecken, einem 3 Jährigen, der noch sehr unerzogen und frech ist.
Schnell war es schon 12 Uhr und es gab Mittagessen wie jeden Tag. Es wurde geredet über diverse Pferde und Reitschüler, dann hatte ich Mittagspause bis 14 Uhr. Im Reiterstübchen vorm warmen Kamin machte ich es mir gemütlich. Die Zeit verging wie immer sehr schnell. Nun kamen schon langsam die ersten Reitschüler der Wichtelgruppe, die ganz Kleinen, die ständig fragten, ob ich helfen könne. Mit „Bounty gibt mir seinen Huf nicht, kannst du mir helfen?“ ging es los danach überschlugen sich die Fragen und es gab dauernd etwas zu tun. Die Kinder fragten schon alle, ob ich nicht immer da sein könne um ihnen zu helfen. Die Reitstunde fing an, doch die nächsten Kinder kamen schon. Bis später dann nur ältere kamen und ich selbst in einer Reitstunde mit reiten durfte.
Vorher noch schnell laufen lassen, da sie immer sehr flott vorwärts möchte und sich vorher beruhigen sollte. Da sie noch nicht sehr alt ist, ist sie auch noch schreckhaft. Nun war es bald fünf und ich beschloss noch beim Hafer- und Heufüttern zu helfen. Danach fuhr ich geschafft und müde nach Hause.

Re: Meine Prakikumsbetrieb(auch wenns leider lang her is)

Verfasst: Mo 11. Feb 2008, 19:02
von trakehnerfee
tooooolllllllllll ... aber auch schwere Arbeit ... allein alle Pferde mit Eimern tränken oO ... ja das mit dem Riesenpferd putzen kenn ich nur zu gut ...